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1011-Siebensterngasse

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SCHORSCH
SCHORSCH schnitt
Siebensterngasse_01

Das Objekt, ein viergeschossiges Gebäude in der Schutzzone des 7. Bezirkes, wurde nach Plänen von Architekt Mathias Vlasz um 1862 erbaut. Die Charakteristik des Gebäudes liegt in ihrer feingliedrig und detailreich ausformulierten Gliederungselementen, die sowohl die Straßenfassade als auch das Erscheinungsbild des Stiegenhauses prägen.

Beginnend mit Mai 2015 wurde das gesamte Gebäude einer Komplettsanierung unterzogen, sowie das Dachgeschoß ausgebaut. Aufgrund der stuckreichen Fassadengestaltung des Bestandes hat man beschlossen diese mit besonderer Sorgfalt und in Abstimmung mit dem Altstadterhaltungsfonds durch einen Restaurator möglichst originalgetreu wiederherzustellen.
Die Architekturoberflächen wurden daher von mehreren Schichten nicht-bauzeitlichen Überriebs befreit und die Gliederungselemente restauriert. Ein Teil der Fenster wurde bestandsgemäß erneuert, die übrigen Fenster saniert.

Bei der Planung des Dachgeschoßes wurde straßenseitig bewusst auf die Verwendung von Gaupen verzichtet, um dem Gebäude eine klare, zurückhaltende und elegante Anmutung zu verleihen und die nahezu quadratische Proportion des Bestandsgebäudes zu erhalten. Die großzügigen Schrägverglasungen werden als Neuinterpretation der gründerzeitlichen Atelierverglasungen verstanden.

Hofseitige verwandelt sich die architektonische Ausformung in einen klar geschnittenen Baukörper, der seine Prägnanz und Charakteristik im Besonderen durch seine Proportion und Materialität erhält. In sämtlichen Wohnungen wie auch im Stiegenhaus wurden die Fenster durch möglichst originalgetreue neue Holzkastenfenster ersetzt, Stein- wie Holzbeläge saniert und beschädigte Stuckelemente durch originalgetreue Elemente ersetzt.